12.08.2005 – 10.09.2005

Donnerstag d. 11.08.2005

Der Tag vor der Abreise wahr schon sehr problematisch. Beim Packen stellte ich fest, dass mein Reisepaß fehlte. Nach einer Stunde wurde die Suche eingestellt und Monika informiert, damit sie mir ein Ersatzdokument anfertigen konnte. Auf dem Web zum Gemeindebüro fiel mir dann jedoch ein, dass ich bei unserem letzen Urlaub in Tschechien den Ausweis im Auto in der Rückenlehne verstaut hatte. Und genau da war er dann auch. Nach der Aufregung sollte das Mittagessen dann etwas Besonderes geben. Beim Ablöschen der Bratensauce mit Weißwein explodierte dieses Gemisch dann förmlich und bescherte uns somit eine Sonderreinigung der Küche.

Freitag d. 12.08.2005

Nach so viel Aufregung konnte ja nicht mehr viel schief gehen, so glauben wir. Die Fahrt mit meinem Auto zum Zug verlief ohne Schwierigkeiten (Auf dem Weg nach Tschechien hatte es eine Panne in Dresden gegeben). Der Zug hatte zwar 5 Minuten Verspätung, ab das wurde bis zur Grenze nach Holland wieder aufgeholt. In Holland viel die Lock jedoch aus und wir konnten nicht mehr weiterfahren. Der eiligst bereitgestellte Ersatzzug bracht uns dann jedoch pünktlich zum Flughafen. Wir hätten uns jedoch nicht beeilen brauchen, denn am Flugzeug mußten noch dringende Reparaturarbeiten gemacht werden und uns Abflug verzögerte sich um 90 Minuten.

Der Flug verlief ruhig und wir hatten bei Sonnenschein einen herrlichen Ausblick auf Westgrönland.  Am Flughafen in Vancouver mußten wir dann jedoch nochmals fast 2 Stunden auf Herrn Kunke (unser Wohnmobilvermieter) warten, weil ein anderer Kunden das Wohnmobil verspätet zurückgegeben hatte.

Samstag d. 13.08.2005

Eigentlich sollte es jetzt noch der Wohnmobilübergabe losgehen. Leider hatte der Frischwassertank ein Leck. Herr Kunke reparierte das jedoch innerhalb von 2 Stunden, so dass es gegen Mittag endlich los gehen konnte. Nach einem Stopp beim Supermarkt ging es dann in den Norden Richtung Wistler. Dieser Skiort ist selbst im Sommer überlaufen, so dass wir hier keinen Stop machten. Es ging weiter in Richtung Norden. Einige Kilometer nach Ortsende hatten wir am See einen schönen Platz für eine Verschnaufpause gefunden. Es war inzwischen 16 Uhr geworden und wir wollen unseren Campingplatz ansteuern. Im Reiseführer hatten wir eine Abkürzung gefunden, die angepriesen wurde.  Auf diesem Weg sollte es noch 50 Km dauern, bis wir unseren Platz erreichen würden. Zu unserem Erstaunen (Entsetzen) stellen wir fest, dass dort die Straße endete. Der Campingplatz war in einem katastrophalen Zustand, so dass wir uns entschlossen, den ganzen Weg wieder zurück zu fahren. Auf der alten Strecke (Route 99) angekommen lasen wir auf einem Schild, dass es bis zum nächsten ‚Ort noch 98 Km wären. ‚Da wir keine Wahl hatten machen wir uns auf den Weg. Nach etwa 60 Km ohne Campinglatz entschlossen wir uns zu einer Übernachtung am Wegesrand. Wir waren die Einzigen. Ein weiteres Wohnmobil (Ehepaar mit zwei Kindern) hatte es sich hier schon gemütlich gemacht. Am rauschen Bachrand waren wir schnell eingeschlafen.

Sonntag d. 14.08.2005

Nach dem Frühstück ging es weiter. Nach 30 Km erreichten wir Lilooet. Hier ist es genau so trostlos, wie in den Orten, die bereits hinter uns lagen. Wir mußten tanken. Nach ca. 400 Km rechnet man so mit 50 – 60 Ltr. Bei einem so gebauten Wohnmobil. Als die Tankuhr bei 80 Ltr. Noch lief, dachte ich, der Tank hätte ein Leck. Alles hatte seine Ordnung, und bei 100 Ltr. War der Tank voll. Ganz schön happig für die Strecke. Die Preise für Normalbenzin sind zwischenzeitlich auch schon auf über 1 $, das sind ca. 66 EURO Cent angestiegen. Was soll’s, es ist ja Urlaub. Weiter ging die Fahrt in Richtung 100 Mile House. Auch hier habe ich den Fotoapparat nicht gezückt. Das Leben hier ist einfach zu trostlos, oder sind wir nur verwöhnt ? Unser Ziel war der Canim Lake, an dem ein wunderschöner Campingplatz mit deutscher Führung lag. Eigentlich ist der Platz nicht zu toppen. Sanitäre Anlagen super, Platz spitze. Der See lud uns zu einer Tour mit dem Kajak ein. Alles wunderbar, jedoch beim Zubereiten des Abendessens machte uns das nasse Holz für die obligatorische Feuerstelle große Probleme. Das Essen wurde also im Wohnmobil auf dem Gasherd zubereitet.

Montag d. 15.08.2005

Eigentlich wollten wir heute mit dem Motorboot den See erkunden. Am Morgen sah es jedoch nicht nach Sonnenschein aus, dass wir uns entschlossen, weiter in Richtung Jasper zu fahren. Über die 24 ging es in Richtung Clearwater und weiter in den Wells Gray Provincial Park. Nach 40 Km erreichen wir unseren öffentlichen Campingplatz, der uns einen geräumigen Platz bietet, jedoch am frühen Nachmittag vollkommen leer ist. Wir reservieren uns eine Platz und fahren zu den Helmchen Falls. Ein grandioser Anblick, jedoch wollten wir das Ziel erwandern, hatten jedoch den falschen Weg (für Autos) erwischt. Das war nicht schlecht, denn um diese Zeit (16 Uhr) kann man von hier gute Fotos vom Wasserfall machen. Da wir es uns in den Kopf gesetzt hatten, das Ziel zu erwandern, fuhren wir zurück und machten uns auf den Weg. Der Rucksack wurde mit einer „BEAR BELL“ behängt und schon konnte es los gehen. Nach einer ¾ Stunden (schon fast am Ziel)  machte ein Gewitter durch leichtes Donnern auf sich aufmerksam. Wir gingen sofort zurück. Fast hätten wir es geschafft, aber eben nur fast. Unsere Regensachen lagen im Wohnmobil, und so bekamen wir für 30 Minuten eine Gratisdusche. Vor Aufregung hatten wir den im Rucksack mitgeschleppten Regenschirm ganz vergessen.

Dienstag d. 16.08.2005

Aus unseren Fehlern der Vortage hatten wir gelernt. Um 6 Uhr klingelte unser Wecker und um 7.30 Uhr ging es weiter.  Das Ziel lautete: Mout Robbson Park, den wir um 12.30 Uhr erreichten. Im Visitor Center wurde uns ein Trail vorgeschlagen, der sich über 21 Km erstreckte. Wir entschieden uns für die ersten 4,5 Km bis zum Kinney Lake. Wie für den Mout Robson üblich, so war auch an diesem Tag der Berg mit Wolken und Nebel verhangen. Das Wetter war uns jedoch an diesem Tag wohl gesonnen, so dass wir trockenen Fußes unser Wohnmobil erreichten. Auf dem auf der anderen Straßenseite gelegenen Robson Meadows Campground fanden wir eine Bleibe für die kommende Nacht.

 

 

 

 

 

Mittwoch d. 17.08.2005

Weil es sich bewährt hat, standen wir wieder um 6 Uhr auf. Um 8 Uhr starteten wir in Richtung Jasper. Kurz vor dem Ort sehen wir den ersten Elch, der sich von den Autos nicht stören läßt. Erst ein LKW mit lauter Hupe verscheuchte ihn. In der vergangenen Nacht hatte es ununterbrochen geregnet. Das Wetter hatte sich zwar gebessert, jedoch in Jasper hingen die Wolken noch sehr tief, so dass wir die Berge nicht ausmachen konnten. Jasper ist ein typischer Skiort,  der im Sommer von seinem Winterruhm profitiert. Für den kleinen Ort sind hier im Sommer sehr viele Touristen, vorzugsweise mit Wohnmobil. Da der Ort jedoch vorgesorgt hat, und Parkraum in ausreichendem Maße zur Verfügung steht, kommt selbst bei Hunderten Wohnmobilen, die gleichzeitig den Ort bevölkern, keine Parkraumnot aut. Nach dem wir unseren Platz auf dem Campground Wistlers hatten reservieren lassen, ging es in Richtung Malicen Lake. Auf dem Weg dort hin machten wir eine Stop beim Malicen Canyon. Hier unternahmen wir eine Wanderung bis zur 5. Brücke (ca. 1 Std.). Danach ging es weiter zum See. Das Besondere an diesem See ist, dass es zwar einen Zulauf, jedoch keinen erkennbaren Ablauf gibt, da das Wasser unterirdisch abläuft und erst 15 Km weiter an die Oberfläche kommt. Inzwischen hatten sich die Wolken wieder verzogen und wir machten auf dem Rückweg nochmals Stop in Jasper. Jetzt konnte ich mir ausmalen, wie es im Winter hier sein wird. Der Ort hat für Wintersport die ideale Lage. Zu allen Seiten fallen die Berghänge über lange Strecken gleichmäßig stark ab und bietet optimale Skihänge.

Donnerstag d. 18.08.2005

Nach dem Frühstück Einkauf in Jasper: Dann ging es auf den Wistler mit der Gondelbahn. Anstrengender Auf- und Abstieg. Oben eine Kanadierin getroffen, deren Eltern aus Deutschland stammten. Sehr gute Aussicht. Der Mount Robson war deutlich zu sehen, was angeblich nur an 15 Tagen im Jahr der Fall ist. Ab 11.30 Uhr ging es auf den Icefields Parkway. Die Sonne meine es gut mit uns, und so wurde es eine unvergeßliche Tour. Erster Stopp waren die Athabasca Falls. Weiter ging es zu den Sunwapta Falls. Weiter geht es in Richtung Süden. Oberhalb der Baumgrenze kommen wir zu bekanntesten Attraktion im Jesper Nationalpark., dem Atabasca Glacier. Am Abend machten wir Rast auf dem Campingplatz in Banff Nationalpark Waterflow Lake Campground.

 

 

 

 

 

Freitag d. 19.08.2005

Bei schönem Wetter geht es um 7.30 Uhr weiter zum Lake Louise. Wir wandern 2 Std.  vorbei am Mirror-Lake zum Lake Agnes und bewältigen dabei 365 Höhenmeter. Am See erwartet uns ein kleines Teahouse mit hervorragenden Apfelcruble. Mittags fahren wir weiter nach Banff. Zunächst suchen wir einen Campground mit Strom und besuchen anschließend die Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag d. 20.08.2005

Nach dem Frühstück haben wir uns das imposante „Banff Springs Hotel“ angesehen. Weiter geht es zurück nach Lake Luise und weiter in den Yoho-NP. Vor dem Spiraltunnel warten wir vergebens auf einen Zug. Natürlich durfte das Highlight des Yoho-NP nicht fehlen: Es ging zu den Takakkaw Falls. Auf dem weiteren Weg machten wir beim Emerald Lake halt. Die Wanderung um den See mußte wegen einer Bärenwarnung ausfallen. Die Übernachtung war in Golden.  Hier mündet der Kicking Horse in den Columbia River. Unser Campground liegt unmittelbar an der Bahnlinie des CPR (Canadiaqn Pacific Railway). Die Züge haben oft bis zu 100 Waggons und fahren die ganze Nacht durch.

 

 

 

 

 

Sonntag d. 21.08.2005

Wir starten wieder früh. Zuerst wurden die wichtigen Einkäufe erledigt. Das war der Besuch beim Likqur-Store um unseren Weinkeller wieder aufzufüllen. Danach ging es zum Supermarkt. Weiter ging die Reise durch den Glasier-NP mit Stopp im Touristik-Info-Center auf dem Rogers-Pass (1327 m).. Danach nach Revolstoke, dem Ziel unserer Tagesetappe. Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Campground Willliamson’s Lake. Am frühen Abend unternahmen wir eine zweistündige Wanderung um den örtlichen Flughafen (Naturschutzgebiet). Nach den relativ kalten Tagen in den Bergen erlebten wir hier den ersten lauen Sommerabend. Tagestemperatur 28 Grad.

 

 

 

Montag d. 22.08.2005

Weiterfahrt ins Okanagan Valley. Zwischenstop in Salmon Arm und  Vernon. Hier besuchen wir die historische O’Keefe Ranch. Dieses Anwesen besteht aus 12 Gebäuden. Es handelt sich hier um die erste Ansiedlung im Okanagan Valley. Die Fahrt ging weiter am Westufer des Okanagan Lake zum „Bear Kreek Campground“. Für die erste Nacht fanden wir einen Platz im „Overflow“.

Dienstag d. 23.08.2005

Heute bekommen wir einen fest zugeordneten Stellplatz. Danach besuchen wir die Touristenhochburg Kelowna. Diese Stadt ist die größte im Okanagan Valley. Die Stadt hat einen populären City-Park mit einem Anleger für den nostalgischen Raddampfer. Vor allem eine Skulptur der Seeschlanage Ogopogo. Kelowna hat die größte Shopping Mall zwischen den Rockys und Vancouver.

Mittwoch d. 24.08.2005

Weiterfahrt über Peachland, Summerland nach Penticton. Schön fanden wir es in Peachland, wo wir uns einige Zeit am Strand aufhielten. In Penticton suchten wir Ursula Zinka’s Motel „The Pines Motel“ im Stadtzentrum. Leider mußten wir feststellen, dass es dieses Motel nicht mehr gab. An der Stelle befand sich jetzt ein modernes Einkaufszentrum. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand des Okanagan Lake. Gegen Abend fuhren wir durch die Winelands bis nach Maramata. Hier trafen wir auf den ersten Markt in Kanada und versorgten uns für den Abend. Wir übernachteten auf einem Campground „Camp-Along Resort“ mit Aussicht auf Penticton und den Lake.

Donnerstag 25.08.2005

Weiter ging es in Richtung Süden über Okanagan Falls abseits der Hauptstraße westlich bis nach Oliver. Auf der weiteren Strecke bis nach Osoyoos besuchten wir zwei Weingüter und versorgten uns für die folgenden Tage. In Osoyoos fanden wir ein Weingut mit einer herrlichen Terrasse zum See. Hier gab es Lachs zu Mittag. Etwas unterhalb des Weinguts befand sich ein schöner, wenn auch enger Campingplatz, auf dem wir einen Platz am See bekamen. Hier erholten wir uns am Nachmittag bei Temperaturen um 30 Grad.

Freitag d. 26.08.2005

Heute ging die Reise weiter in Richtung Westen in den Manning Prov. Park über Keremeos, Hedley und  Princeton. Der Weg dort hin war sehr schon, jedoch auch aufregend, denn auf halber Strecke erblickten wir am Straßenrand einen Bären, der sich anschickte, die Straße zu überqueren. Sein gemächlicher Gang wurde immer schneller und so hätte er fast noch unser Wohnmobil gestreift. Ich konnte ihn noch im Rückspiegel hinter unserem RV verschwinden sehen. Zum Fotografieren oder Filmen blieb keine Zeit. Man muß uns halt so glauben. Am Mittag machten wir einen kurzen Stop in der alten Goldsucherstadt Hedley. Am Abend fanden wir einen Campground mit dem Namen „Couldsprings Campground“ im Park mit schönen Stellplätzen.

Samstag d. 27.08.2005

Am Morgen ging es über den Elison-Pass (1342 m) bei strahlend blauem Himmel nach Hope. Hier wanderten wir zu den Othello-Tunnels (4 Tunnel und 2 Brücken) über den Coquihallo-River. Nachmittags Weiterfahrt nach Harrison Hot Springs über die Straße Nr. 7 nördlich des Fraser River. Im Sasquath National Park waren alle Campgrounds belegt. Der Hicks Lake mit seinem glasklarem Wasser war ein See, wie er im Buche steht, aber alle 3 Campgrounds waren belegt. Wir fuhren zurück nach Harrison Hot Springs und fanden einen Platz direkt an der Promenade.

 

 

 

 

 

 

Sonntag d. 28.08.2005

Heute ist Reisetag. Wir fahren früh in Richtung Vancouver und kommen um 11 Uhr in Horseshoe Bay an. Auf der Fahrt hatte es geregnet. Jetzt kommt die Sonne durch. Die Überfahrt beginnt um 11.45 Uhr und dauert ca. 40 Minuten. Es ist sehr stürmisch, jedoch bei Sonnenschein ist es ein beeindruckendes Erlebnis, durch die Inselwelt an der Kanadischen Westküste zu fahren. Wir legen in Langendahl an. Unser erstes Ziel ist der Ort Gibson. Dieser Ort ist ein Künstlerort, der jedoch trotz des Tourismus recht verschlafen wirkt. Am Nachmittag suchen wir uns eine Campground  in Sechelt mit dem Namen „Wilson Creek Campground“. Der Ort hat außer seines schönen Strandes nicht viel zu bieten. Am Abend machen wir einen kurzen Spaziergang vorbei am Einkaufscenter zu einem kleinen Café und Restaurant. Hier gibt es guten Espresso zu vernünftigen Preisen.

Montag d. 29.08.2005

Aufbruch nach dem Frühstück. In Sechelt machen wir einen Zwischenstop im Infocenter um unsere Mails zu checken. Danach ein kurzer Strandspaziergang. Weiter geht die Fahrt nach Earl’s Cove. Kurz vor dem Ort zweigt rechts eine Straße ab nach Egmont. Der Ort hat selbst nicht viel zu bieten. Wir machen eine Wanderung durch den Regenwald zu einem etwa 4 Km entfernt liegenden Aussichtspunkt. Am späten Nachmittag erreichen wir den Fähranleger von Earl’s Cove und stellen fest, dass noch eine Fähre nach Saltery Bay verkehrt. Um 18 Uhr erreichen wir das Ziel und fahren gleich weiter nach Powell River. In der Nähe des Fähranlegers nach Comox auf Vancouver Island bekommen wir einen Campground und genießen das von Marianne zubereitete Abendessen mit gutem kanadischen Rotwein.

Dienstag d. 30.08.2005

Wecken war heute um 5.30 Uhr., weil wir die erste Fähre nach Commox erreichen wollten, und die führ schließlich um 8.10 Uhr. Wir waren früh dort und konnten mitfahren. Gott sei dank hatten wir schon gestern die für heute geplante Überfahrt nach Saltery Bay vorgenommen, denn heute war das Wetter nicht günstig für eine Überfahrt. Auf Vancouver Island angekommen fuhren wir auf der Küstenstraße 19A bis zur Abzweigung auf die „4“ in südlicher Richtung und dann in Richtung Pacific Rim NP. Unser erster Halt auf dieser Strecke waren die Englishman River Falls. Weiter geht es zum Little Qualicum Falls PP. Auf dem Weg dort hin machen wir einen Zwischenstop bei einem Bauernmarkt bei Coombs (Markenzeichen = Ziegen auf dem Dach). Am frühen Nachmittag erreichen wir den Campground „Cameron Lake Resort“.

Mittwoch d. 31.08.2005

Früher Start auf Empfehlung des Campingplatzbesitzers um 8 Uhr, damit wir am heutigen Ziel, dem Pacific Rim NP eine Unterkunft bekommen. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse (Baustelle über ca. 10 Km) benötigen wir ca. 2 ½ Std. bis nach Tofino und finden eine Platz auf dem „Bella Pacifica Campground“. Am Nachmittag starten wir um 16 Uhr zu einer Whale-Watching-Tour. Auf der 2 ½ sündigen Beobachtgungstour konnten wir neben Seelöwen viele Grauwale sehen.

Donnerstag d. 01.09.2005

Bei feinem Landregen sind wir vormittags zur Long Beach gefahren (Schoonder Beach Trail), um eine Wanderung im Regenwald und an der Küste zu machen. Nach kurzer Zeit hörte der Regen auf und am Strand war es sehr angenehm. Mittags Wieterfahrt zur Wickaninnish Beach. Vom Restaurant des Informationszentrums hat man einen schönen Blick über die gesamte Long Beach. Nachmittags fuhren wir nach Ucluelet und hatten einen Lunch im Canadian Pricess Restaurant. Es handelt sich um ein nostalgisch umgebautes Schiff. Den Abend verbrachten wir am Strand von Mackenzie Beach.

Freitag d. 02.09.2005

Heute starteten wir etwas später und fuhren direkt zurück über den Hwy Nr. 4. Vom Hinweg wußten wir, was uns erwartete: Eine ca. 10 Km lange Baustelle, die eine Graffelroad durchaus ebenbürtig war. Den Zwischenstop in Port Alberni nutzen wir für eine Mittagspause bei Mc Donalds. Sonst hatte der Ort nicht viel zu bieten. Den im Reiseführer angepriesene Harbour Quay nutzen wir nur dazu, uns einen erstklassigen Dounat schmecken zu lassen. Am Nachmittag erreichten wir Nanaimo. Hier wurde das Wetter, welches uns zugegebener Maßen in den letzten Wochen fast nie enttäuscht hatte, wieder besser (Im Regenwald hatte es hin und wieder geregnet). Die Stadt ist mit ihren ca. 73.000 Einwohnern schon etwas aufregender, als die verlassenen Käffer im Pacific South Rim NP. Hier machten wir einen kurzen Shoping-Bummel (Marianne ergatterte eine schön getöpferte Schüssel) und machten einen kurzen Spaziergung im Hafenbereich. Am frühen Abend fuhren wir zu unserem Campingplatz „Westwood Lake RV-Camping“. Dieser Platz liegt in der Nähe eines kleinen Badesees.

Samstag d. 03.09.2005

Am Morgen fuhren wir nach Victoria. Den Campground im Hafenbereich bekamen wir leider nicht mehr und parkten daher im Wohngebiet direkt gegenüber Downtown. Danach haben wir uns ausführlich die Stadt angesehen. Unsere Ziele waren u.a. Fisherman’s Warf, Laurel Point Park, das Parlament und das Hotel „The Empress“. Mittags haben wir in China Town gegessen. Von Fisherman’s Wharf fuhren wir mit einer kleinen Hafenfähre zurück zur Waterfront. Übernachtung auf einem ca. 15 Km nördlich gelegnen Campground.

Sonntag d. 04.09.2005

Um 8 Uhr waren wir schon am „Goldstream“ Campground, um uns für die nächste Übernachtung einen Platz zu sichern. Auf dem Rückweg zur Stadt machten wir einen Abstecher zum Hatley Park Castle. Weiter ging es zum Fort Rodd Hill (leider noch geschlossen). Wir fuhren zum Parkplatz gegenüber von Downtown. Nach einem Stadtbummel besuchten wir das IMAX, in dem ein Film über Wale gezeigt wurde. Am Nachmittag ging es bei Sonnenschein über den Scenic Marine Drive zurück zum Campground. Dieser Platz beeindruckte durch seine großzügig angelegten Stellplätze.

Montag d. 05.09.2005

Vor unserer Überfahrt nach Vancouver fuhren wir zum Goldstream PP um den Gipfel des 419 Meter hohen Mount Finlayson zu besteigen. Der Aufstieg hatte es in sich. Der erhoffte großartige Blick bis nach Vancouver blieb aus. Vancouver und die vorgelagerten Inseln lagen im Nebel. Bei herrlichem Sonnenschein setzten wir von Swarz Bay nach Tsawwassn über. Den RV-Stellplatz BCRV erreichten wir über den TCH. Er läßt keine Wünsche offen.

Dienstag d. 06.08.2005

Es hieß wieder mal: 5:30 aufstehen. Um 7 Uhr wurden wir zur Stadtrundfahrt abgeholt. Auf dem Plan standen folgende Punkte: Chinatows, Gastown, Robson Street, Stanley Park, English Bay, Queen Elizabeth Park, Shanghnessy Estates und Grandville Island. Am Nachmittag erkundeten wir auf eigene Faust die Stadt.

 

 

Mittwoch d. 07.09.2005

Am frühen Morgen fuhren wir mit dem Skytrain in die Stadt, wo wir uns ein Fahrrad mieteten. Der Weg führte uns um den Stanley Park, vor bei an der English Bay Beach und der Sunset Beach unter den großen Brücken der Stadt zum False Creek. Auf dem Rückweg machten wir einen Stopp auf Granville Island mit den vielen kleinen Geschäften. Dieser Radweg ist ein Erlebnis, weil mein auf dem gesamten Weg einen grandiosen Blick auf die Innenstadt mit ihren imposanten und architektonisch gelungenen Hochhäusern werfen kann. Dann ging es mit dem Bus nach Gastown, wo wir direkt gegenüber der vielfotografieren Gasuhr einen Platz in einem Straßenrestaurant fanden.

 

 

 

 

 

 

Donnerstag d. 08.09.2005

Auch heute ging es wieder mit dem Skytrain in die Innenstadt. Ab Waterfront fuhren wir mit dem Seebus auf das Nordufer um von dort mit dem Bus (Linie 236) weiter in Richtung Capilano-Bridge zu fahren. Die angeblich längste und höchste Hängebrücke der Welt war hier die Hauptattraktion. Um das relativ hohe Eintrittsgeld zu rechtfertigen, war im Park noch eine Treebridge (Hängebrücke von Baum zu Baum) aufgebaut. Am Nachmittag ging es zum Shopping in die Stadt und weiter zu einer Mall am Skytrain. Hier bereuten wir, dass wir die relativ günstigen Outdoor-Klamotten nicht in Banff gekauft hatten, da hier bei weiten nicht das dort vorhandene Angebot vorhanden war. Am Abend hieß es dann, ein letztes mal Essen zubereiten in „unserem“ RV.

Freitag d. 09.09.2005

Die Fahrt durch die Innenstadt zur Vermietstation verlief ohne Probleme. Der Abflug nach Amsterdam war um 16:45 Uhr. Keine besonderen Vorkommnisse. Eine ganz normale Rückreise.

Samstag d. 10.09.2005

Ankunft in Amsterdam um 11:00 Uhr. Hendrik erwartete uns schon am Flughafen. Den Rückweg verschliefen wir wegen der Zeitverschiebung.

 

Ein schöner Urlaub ging zu Ende.

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